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Freitag, 23. Juli 2010

62.geführte Biketour: Rosengarten-Schlern-Umrundung 23.07.10


86 km und 1900 Hm lang war die heutige Biketour rund um den Schlern und Rosengarten. Das ist die längste Biketour die wir in diesem Jahr gefahren sind.
Vom Hotel aus sind wir zuerst hinunter nach Breien und dann weiter nach Seis. Kurz vor Seis haben wir die Gruppe geteilt. Dieter, der in der letzen Nacht durchfallgeplagt freiwillig die 2 .Gruppe übernahm, fuhr auf Forststraßen nach Seis. Mit meinen Bikern bin habe ich noch einen Singletrail und einige Höhenmeter mehr gemacht.
Mit Seilbahnunterstützung fuhren wir hoch auf die Seiseralm, Europas größten Alm. Santnerspitze, Schlern, Lang und Plattkofel, Geißler- und Puezgruppe waren in Sichtweite und schon wolkenverhangen.
Auf der Mahlkenchthütte machten wir Mittagspause, dort trafen wir auch Norbert von Krautis Bikeakademie und seine schnellen Biker. Nach dem Mittagessen waren es noch 200 Hm bis zum Mahlknechtjoch, dem höchsten Punkt der Tour. Unter den Felswänden des Molignon hat es uns das erste Mal mit einem heftigen Regenschauer erwischt, grad als wir einen Platten hatten. In Campitello das zweite Mal, am Karerpass regnete es als wir genüsslich Macchiato und Cappuccino tranken. Es wurde windig und kalt. Dann blieb es trocken bis 10 km vor Steinegg

Fotos von der Rosengarten-Schlern-Umrundung

Sonntag, 7. Februar 2010

Skitour Kesselkogelumrundung im Rosengarten- Schlerngebiet

 
Diese Skitour un den Kesselkogel stand schon lange auf meiner Wunschliste und es wurde auch wirklich Zeit endlich wieder einmal eine Skitour in den Dolomiten zu unternehmen.
Eine Skitour auf der Saiseralm zu unternehmen ist nicht ganz einfach. Man muss vor 9 Uhr mit dem Auto auf der Alm sein und man braucht eine Genehmigung. Von 12 bis 15 Uhr darf man (niemand) mit dem Auto auf der Seiseralm nicht fahren, man riskiert eine Strafe von 100 €. Wir hatten übrigens keine Genehmigung.
Zur Tour: vom Gasthof Tirler sind wir die Rodelbahn bis zum Dialer hoch gegangen, dann in Richtung Tierser Alpl Hütte (kennen sicher einige von euch von der Schlernüberquerung).
Beim Aufstieg zum Molignonpass hat uns der starke Nordfön fast von alleine hochgeblasen. Die Sicht war schlecht, man konnte Hügel und Mulden kaum unterscheiden. Wir querten einzeln einen nicht ganz ungefährlichen Hang. Dann die erste Abfahrt durch eine breite, pulverschneebeschichtet, steile Rinne mitten durch die hohen Dolomitenfelsen...Wahnsinn.
Dann der zweit Anstieg zum Grasleitenpass, kurzer Marsch um den Kesselkogel 3002m und Abfahrt hinunter zum Antermoiasee. Nach einer ca. 1,6 km lange Flachpassage erreichten wir die Antermoiahütte. Karl erzählte mir als er das erste mal diese Skitour machte war die Hütte bis auf den Giebel (ca. 5m) zugeschneit.
Der 3. Anstieg auf den Pas de Dona Mantello ist nicht ungefährlich weil man einen steilen Hang queren muss und unten die Felswände 50m senkrecht abfallen.
Die Abfahrt hinunter ins Durontal war ganz ok. Dann der 4. Anstieg und die letze Abfahrt hinunter bis zum Tirler.
Wir waren lange unterwegs, haben viele Fotos gemacht in dieser einzigartigen Gegend mit vielen bizarren Felsformen.

Daten zur Tour:
Mit dabei: Karl und Kurt
Höhenmeter: ca. 1700
Länge: 19 km
Zeit: 7:20 Minuten ganz gemütlich ;-)
Fotos: zur Skitour um den Kesselkogel